Eindrücke ehemaliger Studierender...
Mit der finanziellen Unterstützung durch das Bundeministeriums für Bildung und Forschung sowie weiterer Stipendiengeber wird vielen Studenten jedes Jahr die Möglichkeit eines
Studiums am College of Europe in Brügge oder Natolin eröffnet. Im Gegenzug schreiben die Studierenden kurze Berichte, die als Grundlage für eine alljährliche Broschüre über das College of Europe dienen und den nachfolgenden Studierenden einen guten Einblick auf den alltäglichen Ablauf auf dem Campus geben.
In ihren Semesterberichten schildern die Studierenden ihre Erfahrungen mit dem Leben und der Lehre am College of Europe …
Borowski, Diana (European Interdisciplinary Studies, Natolin):
"Die Rahmenbedingungen auf dem Campus sind außerordentlich komfortabel: Die Zimmer sind modern eingerichtet und mit allem notwendigen ausgestattet, das Mittag- und Abendessen abwechslungsreich und gesund, der große Park lädt zum Spazieren oder Joggen ein, an Wintertagen steht die Sauna oder der Bildungsraum zur Verfügung. Von den Studenten selbst werden einige Aktivitäten organisiert, wie z.B. regelmäßige Aerobic-Kurse, die von uns betriebene Bar oder gemeinsame Ballet-Besuche."
"Eine Herausforderung ist es natürlich, neben der Vorbereitung der Kurse auch genügend Zeit für die Recherche der Master Thesis einzuplanen. Dennoch bleibe ich zuversichtlich, alles pünktlich zu beenden. Sehr dankbar bin ich für die intensive Unterstützung meiner Betreuerin [...]. Bei persönlichen Treffen gibt sie nützliche Hinweise hinsichtlich Aufbau und Strukturierung der Arbeit, und empfahl verschiedene Experten als Ansprechpartner für weitere Recherche."
Baccarat, Christian (European Political and Administrative Studies, Brügge):
"[...] Insbesondere der menschliche Austausch, ist es, der das Kolleg in seiner Form einzigartig macht [...]. Insgesamt habe ich mich sehr schnell eingewöhnt und habe mittlerweile eine Freundeskreis von Leuten, mit denen ich sehr viel unternehme."
Barbe, Daniel (European Economic Studies, Brügge):
"Am 1.September fand die erste Vorlesung im Rahmen der zwei Einführungswochen statt. Nachdem man sich am Vorabend beim Kennenlernen bereits sprachlich komplett aufs Englische einstellen konnte, war es ein besonderes Gefühl, mit Studenten aus so vielen verschiedenen Ländern in einer Vorlesung zu sitzen [...]. Was mich positiv überrascht hat, ist dass obwohl Brügge gerne als Ort der Eliteausbildung bezeichnet wird, die Studenten vom Auftreten und dem Umgang miteinander durchaus normal sind. Das heißt, sie sind offen, hören zu und sind interessiert am Gespräch."
Kulik, Anna-Lena (European Political and Administrative Studies, Brügge):
"Ein weiterer Vorteil des Colleges ist die geographische Nähe zu Brüssel und den Europäischen Institutionen sowie anderen Akteuren der europäischen und internationalen Politik. Dies ermöglicht nicht nur das Angebot interessanter Zusatzveranstaltungen, Konferenzen und Berufsinformationsabenden mit Alumni und anderen Akteuren der Brüsseler Szene, sondern auch das Knüpfen erster Kontakte, die den Einstieg in die Brüsseler Arbeitswelt erleichtern können."
Gissler, Constantin (European Political and Administrative Studies, Brügge):
„[…]Insbesondere in den Themenbereichen, die man im Rahmen von Hausarbeiten oder Präsentationen selbständig bearbeitet hat, ist der Wissenszuwachs ungemein groß, da man sich hier sehr intensiv mit Fragestellungen auseinander setzt. […]
[…]Hervorzuheben ist zudem die Tatsache, dass sich Kontakte über Fachbereiche hinaus entwickeln, was man so von deutschen Massenuniversitäten nicht kennt. Die gemeinsamen Erfahrungen und der konstant hohe Stresspegel schweißen die Studierenden ungemein zusammen, wodurch sich ein unvergleichbarer Esprit de Corps entwickelt. Viele dieser Freundschaften und Bekanntschaften werden wohl noch lange weiter bestehen, nicht zuletzt da ein Großteil der Studierenden beruflich bedingt nach Brüssel zieht. Dabei muss betont werden, dass man später nicht nur über ein loses Netzwerk aus Kontakten verfügt, sondern im Laufe des Jahres intensive Freundschaften entstanden sind, wie sie sich für gewöhnlich erst nach einigen Jahren entwickeln können.[…]
[…]Das Europakolleg hat mich in meinen Plänen bestärkt, meine berufliche Zukunft auf die Europäische Ebene auszurichten, sei es direkt in Brüssel oder in entsprechenden Positionen in Deutschland. Mit der Ausbildung am Europakolleg habe ich auf jeden Fall das nötige Rüstzeug, das ich so wohl nirgends anders hätte erwerben können.[…]“
Friz, Alexandra (European Political and Administrative Studies, Brügge):
„(Daneben) […] möchte ich noch die sehr gute Betreuung während der Masterarbeit erwähnen. Sowohl mein betreuender Professor als auch die zuständige Assistentin gaben mir wertvolle Ratschläge und standen stets für Fragen zur Verfügung. Dies war im Übrigen auch der Fall für andere Kurse; wissenschaftliche Fragen wurden stets kompetent und zeitnah von Professoren und Assistenten beantwortet.“
Wink, Charlotte (European Interdisciplinary Studies, Natolin):
„[…]Ich genieße es, wenn die Professoren nach den Kursen in die Bar kommen und aus dem Brüsseler Nähkästchen plaudern. Ich genieße es, dass, wenn ich morgens durch den Korridor meiner Residenz laufe, aus allen Zimmern „Euronews“ dröhnt. Und ich genieße es, mitten in der Nacht am Billardtisch zu diskutieren, wer denn nun der erste Präsident des Europäischen Rates werden könnte – dafür nehme ich dann auch 36-stündige Paper-Marathons in Kauf.“
Wientzek, Olaf (European Interdisciplinary Studies, Natolin):
„Der Natolin Campus bietet die bestmöglichen Rahmenbedingungen für das Studium, die Nähe zu einer europäischen Hauptstadt und den damit verbundenen politischen und akademischen Veranstaltungen ist ein weiteres großes Plus.“
Pfäfflin, Julian (International Relations and Diplomacy Studies, Brügge):
„Der intensive Kontakt mit Kommilitonen aus ganz Europa und der Welt stellt dabei für mich den größten Gewinn dar. Das sich bereits abzeichnende Netzwerk wird mir für meine Zukunft erhalten bleiben und von unschätzbarem persönlichem und professionellem Wert sein.
Wertvoll waren vor allem die zahlreichen Konferenzen und Gespräche beim Europäischen Rat, der Kommission, der NATO und NGOs in Brüssel, die von Brügge aus leicht und schnell zu erreichen sind. Außerdem profitierten wir enorm von den geladenen Gästen wie Benita Ferrero-Waldner, David Miliband und vielen anderen. Dazu kamen zahlreiche anregende Diskussionen mit Kommilitonen und Professoren. Meine Englisch- und Französischkenntnisse konnte ich hier noch einmal verbessern und schätzte es sehr, dazu noch Russisch gelernt zu haben.“
Preuß, Stephan (International Relations and Diplomacy Studies, Brügge):
„Zahlreiche international renommierte Dozenten und interessante und aktuelle Kurse haben mich bestens auf eine „europäische“ Zukunft vorbereitet.(…) Das Leben in der Stadt Brügge war auch ein Erlebnis für sich. […] man (hatte) aber genug Möglichkeiten, kulturelle Aktivitäten zu unternehmen und so auch das Leben außerhalb des College zu genießen. Insgesamt fällt mein Eindruck somit positiv aus! Das gewonnene Netzwerk wird sich noch als sehr nützlich in der Zukunft erweisen, dessen bin ich mir sicher!“
Schirmer, Matthias (European Legal Studies, Brügge):
„Neben dem intensiven Kursprogramm habe ich vor allem die zahlreichen Konferenzen und Vorträge geliebt. Diese einzigartige Mischung aus wissenschaftlicher Vertiefung und Diskussionen, Anregungen aus der Praxis und Austausch mit den Kommilitonen ist bestimmt ein Alleinstellungsmerkmal des College.“
Täumel, Nicole (European Economic Studies, Brügge):
„Der Fachbereich „Economics“ zeichnet sich durch ein breit gefächertes Angebot aus. Während im ersten Semester ein sehr umfangreicher Überblick über die wichtigsten Politikfelder der EU vermittelt wurde, bot das zweite Semester eine Vielfalt an Spezialisierungsmöglichkeiten, um sich vertieft mit den persönlichen Interessengebieten zu befassen. (…) Die größte Herausforderung am College bestand für mich darin, zahlreiche Aufgaben (papers, Präsentationen, master thesis sowie obligatory readings) parallel und in sehr kurzen Zeiträumen zu bewältigen.
Insgesamt wird das College seinem Ruf gerecht – es bietet ein qualitativ hochwertiges Programm, das aufgrund seiner straffen Organisation in 10 Monaten ein Maximum an Wissen vermittelt.
Das wohl schönste am College ist das enge studentische Zusammenleben in einer internationalen Gemeinschaft, aus dem viele Freundschaften entstehen. Besonders beeindruckend waren die während des zweiten Semesters organisierten „national weeks“, die täglich verschiedene Programmpunkte boten und während derer wir die Gelegenheit hatten, sehr viel Interessantes über die Kultur des/der jeweiligen Länder zu lernen. Auch die Studienfahrt, die im Fachbereich VWL nach Abgabe der master thesis stattfand, bot interessante Ausflüge, wie zum Beispiel den Besuch der EZB, in dem die mortgage crisis Thema eines Vortrages war.“
Fremde Stimmen - das College of Europe in den Medien
Das College of Europe findet als Ausbildungsstätte künftiger europäischer Eliten ganz besonderes Interesse in der Öffentlichkeit. Hier finden Sie Publikationen und Artikel, die sich mit dem College of Europe und seinen Absolventen beschäftigen:
Westdeutscher Rundfunk /TV-Beitrag "Bericht aus Brüssel", 09.11.2011
Radio Free Europe / Radio Liberty 28.10.2011
süddeutsche.de, 20.03.2010 (PDF)
treffpunkt.europa 03.2009 (PDF)
süddeutsche.de, 12.09.2009 (PDF)
JUS Magazin, Ausgabe 2/2009 (PDF)
weitere Veröffentlichungen im Archiv











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