EU-NACHRICHTEN Nr. 9 - "Europorter" zur Zukunft der EU
“Ich möchte nicht nur daneben stehen und zuschauen, sondern nachfragen, mich artikulieren”, begründet die 19-jährige Lisa Renk ihre Bewerbung als “Europorterin” bei der Berliner Zeitung. Zusammen mit neun weiteren jungen Leuten wird sie bis Ende September über aktuelle EU-Themen wie Erweiterung oder die Verfassung berichten. Die Idee für das Projekt hatte die Europäische Bewegung Deutschland. Unterstützt wird sie dabei von der Vertretung der EU-Kommission und dem Auswärtigen Amt.
10 “Europorter” ausgewählt
Die 16 bis 28-Jährigen wurden in Medienpartnerschaften mit großen Tageszeitungen aus fünf Regionen ausgewählt. Voraussetzung waren erste journalistische Erfahrungen. Gefragt war zudem ein Kurzstatement zur Zukunft der EU.
Für den 16-jährigen Kurden Veyis Yaygir etwa ist dies die EU mit einer Türkei, in der die Rechte der Minderheiten geachtet werden. Er ist “Europorter” bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Sein Ziel: “An der Schule soll mehr über Europa diskutiert werden”.



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