Präsident
Dr. Dieter Spöri, Minister a.D.
Geboren 1943 in Stuttgart. Studium der Wirtschaftswissenschaften in Tübingen. Von 1976 bis 1988 Mitglied des Deutschen Bundestages und von 1988 bis 1998 im Bundesvorstand der SPD. 1988 bis 1997 Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. 1992 bis 1996 Wirtschaftsminister und Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, dabei auch als Vorsitzender der deutschen Wirtschaftsministerkonferenz und im Ausschuss Europäischer Regionen tätig. Danach Partner und Gesellschafter der Baumgartner und Partner Unternehmensberatung GmbH. Von 1999 bis 2008 war er Leiter der Konzernrepräsentanz für Bundesangelegenheiten der Daimler AG in Berlin. Seitdem ist er Generalbevollmächtigter und Gesellschafter bei PMC International AG.
Vizepräsidenten
Michael Gahler MdEP
Geboren 1960 in Frankfurt/Main. Studium der Rechtswissenschaften in Mainz und Dijon. 1991-1993 Referent im Referat "Internationale Umweltschutzpolitik" im Auswärtigen Amt. 1993 bis 1995 Referent im Büro für auswärtige Beziehungen der CDU. 1995 bis 1999 Referent für die baltischen Staaten und den Ostseerat im Auswärtigen Amt. Seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments. Er ist dort Mitglied des Auswärtigen Ausschusses (AFET) und des Unterausschusses Sicherheit und Verteidigung (SEDE) sowie Mitglied in der Konferenz der Delegationsvorsitzenden. Er ist Sicherheitspolitischer Sprecher der EVP-Fraktion, Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen mit dem Pan-Afrikanischen Parlament (PAP) und Mitglied der Delegation in der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung AKP-EU (Afrika-Karibik-Pazifik). Ferner ist er stellvertretendes Mitglied im Ausschuss Verkehr und Fremdenverkehr (TRAN) sowie in der Delegation für die Beziehungen zu Afghanistan.
Axel Schäfer MdB
Geboren 1952 in Frankfurt/Main. Ausbildung im Öffentlichen Dienst mit Fachhochschulabschluss. Seit 1969 Mitglied der SPD, unter anderem Leitung des Europawahlbüros im SPD-Parteivorstand. 1968 bis 1982 Arbeit in der Verwaltung der Städte Frankfurt/Main und Bochum. Von 1994 bis 1999 Mitglied des Europäischen Parlamentes. Seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, europapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Von 2002 bis 2003 Generalsekretär, seit 2003 Vizepräsident der Europäischen Bewegung Deutschland.
Dr. Michaele Schreyer, Mitglied der Europäischen Kommission a.D.
Geboren 1951 in Köln. Studium der Wirtschaftswissenschaften und Soziologie an der Universität Köln, 1983 Promotion zum Dr. rer. pol.. 1989 bis 1990 Senatorin für Stadtentwicklung und Umweltschutz des Landes Berlin. Von 1991 bis 1999 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Mitglied des Präsidiums Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus von 1991 bis 1995, sowie Fraktionsvorsitzende von 1998 bis 1999. Von 1999 bis 2004 Mitglied der Europäischen Kommission, zuständig für Haushaltsfragen.
Schatzmeister
Dr. Franz Schoser
Studium der Wirtschaftswissenschaften. 1957 bis 1973 Arbeit bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer. 1973 bis 2002 beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag, seit 1980 dessen Hauptgeschäftsführer. Präsident der Gesellschaft für Übernationale Zusammenarbeit (CIC), Bonn. Schatzmeister der Europäischen Bewegung Deutschland seit 2004.
Vorstandsmitglieder ohne Organisationsbereich
Michael Dollinger, Junge Europäische Föderalisten
Jahrgang 1982. Studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Philosophie und Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Langjähriges Engagement in Jugendarbeit und Jugendbildung (u.a. Wasserwacht, Jugendrotkreuz). Seit 2004 in der europapolitischen Jugendarbeit aktiv bei den Jungen Europäischen Föderalisten, u.a. als stellvertretender Landesvorsitzender in Berlin-Brandenburg (2005, 2009) und Vorsitzender des Bundesausschusses (2008/2009).
Dr. Dieter-L. Koch MdEP, Europäische Bewegung Thüringen
Geboren 1953 in Weißenfels. Studium an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar. Seit 1985 Mitglied der CDU. 1991 Referatsleiter in der Thüringischen Landesvertretung beim Bund. Seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments. Seit 2005 Mitglied im Europäischen Verkehrssicherheitsrat (ETSC).
Walter Leitermann, Rat der Gemeinden und Regionen Europas - Deutsche Sektion
Geboren am 10. Juli 1954 in Aitrach, Baden-Württemberg, 1976-1984 Politikwissenschaftliches Studium an der Freien Universität Berlin und am Trinity College Dublin; seit 1984 Referent für Europa- und Auslandsangelegenheiten beim Deutschen Städtetag, Köln; 1984-1994 Sekretär der deutschen Delegation beim Kongreß der Gemeinden und Regionen Europas des Europarat; 1994-1995 Sekretär der deutschen kommunalen Delegation im Ausschuss der regionalen und lokalen Gebietskörperschaften (Ausschuss der Regionen) der Europäischen Gemeinschaft; seit 1995 Stellv. Generalsekretär der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas; seit 2002 Leiter des Europabüros des Deutschen Städtetages in Brüssel; 2008-2010 Koordinator der deutschen Delegation im Ausschuss der Regionen
Katharina Wolf, Deutscher Juristinnenbund
Berufliche Erfahrung: Derzeit Auswärtiges Amt, Europa-Abteilung, Referat EU-Koordinierungsgruppe mit den Themen Finanzmarkt, Kohäsionspolitik, Verkehr und Telekom. Zuvor Landesbeamtin Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit den Themen Vergaberecht, Aufsicht Europäische Energiebörse Leipzig, ESF. Mit weiteren Tätigkeiten auf Kommunalebene in der Wirtschaftsförderung, im Sachsenbüro in Brüssel, in der Bundesratskoordinierung
Verbandsarbeit: Deutscher Juristinnenbund (DJB): derzeit Delegierte des DJB im Netzwerk EBD sowie Mitglied der Kommission Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht; zuvor diverse Vorstandstätigkeiten auf Bundes- und Landesebene; European Women Lawyers' Association (EWLA): Gründungsmitglied
Organisationsbereich Gewerkschaft/Berufsständische Verbände
Annelie Buntenbach, Deutscher Gewerkschaftsbund
Geboren am 04.02.1955 in Solingen, verheiratet, wohnt in Bielefeld; Studium Geschichte und Philosophie in Bielefeld; Ausbildung zur Lehrerin (2. Staatsexamen); mehrere Jahre als Setzerin tätig, außerdem in der politischen Bildungsarbeit zum Thema Rechtsextremismus; 1994-2002 Mitglied des Deutschen Bundestags (Bündnis 90/Grüne); Arbeitsmarktpolitische Sprecherin;
seit 1978 Gewerkschaftsmitglied; seit 2002 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von attac; 2002-2006 Abteilungsleiterin Sozialpolitik beim Bundesvorstand der IG BAU; seit 2006 Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB; Alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit; Alternierende Vorsitzende des Bundesvorstands der Deutschen Rentenversicherung Bund
Kirsten Lühmann, MdB, dbb beamtenbund und tarifunion
Geboren am 28. April 1964 in Oldenburg. 1999-2002 Studium an der Fachhochule für Verwaltung und Rechtspflege, heute Oberkommissarin. Für die Deutschen Polizeigewerkschaft von 1995 bis 2003 Mitglied im Bundesvorstand, seit 2001 stellvertretende Landesvorsitzende in Niedersachsen und von 1995 bis 1999 Bundesfrauenbeauftragte. Mitglied der Bundesleitung und Vorsitzende im FEMM Ausschuss der CESI beim ddb Beamtenbund und Tarifunion. Mitglied in der BuHaVo Kommission Personalvertretung und Mitbestimmung sowie Innere Sicherheit, Mitglied im SOC Ausschuss der CESI. Seit September 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages.
Organisationsbereich Wirtschaft/Unternehmen
Thomas Ilka, DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag
Geboren 1965 in Essen, Studium der Volkswirtschaftslehre in Kiel, 1993 bis 1999 Mitarbeiter MdB Paul K. Friedhoff, FDP-Bundestagsfraktion, seit 1999 beim DIHK, dort Referent Mittelstandspolitik. Von 2001 bis 2004 Büroleiter der Hauptgeschäftsführung, zuletzt Koordination Politikkontakte. Seit 1. Januar 2007 Leiter des Bereichs "Europa, Umwelt, Energie und Verbraucherpolitik" und Leiter der Vertretung des DIHK bei der EU in Brüssel.
Thomas Stammen, Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken
Geboren 1966, Studium der Politischen Wissenschaften, Europarecht und Geschichte in Bonn, 1996 -1998 Bundeskanzleramt Bonn, 1998 Berater des Europäischen Parlamentes, 1999 bis 2010 Mitarbeiter des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) u.a in Brüssel, für die Europaabteilung und das Büro des Präsidenten, zuletzt als Leiter Reden und Analysen, seit 2010 Gruppenleiter Verbindungsstelle Parlament/ Europapolitik beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in Berlin und Brüssel. Lehrbeauftragter der Europa-Universität Viadrina seit 2005.
Organisationsbereich Wissenschaft/Bildung/Stiftungen
Karen Hauff, Hertie School of Governance
Geboren 1975 in Stuttgart, Studium in Tübingen, den USA und Polen. MA in “Russian and East European Studies“ der University of North Carolina, Chapel Hill. Leitete bis 2006 Programme der Robert Bosch Stiftung mit Schwerpunkten in der Nachwuchsförderung, der Stärkung von zivilgesellschaftlichem Engagement und der europapolitischen Bildungsarbeit. Seit 2006 als „Head of the Dean’s Office“ und „Head of Academic Relations“ der Hertie School of Governance, zuständig für strategische Fragen, Projektentwicklung sowie akademische Partnerschaften in Deutschland und international.
Dr. Christine Pütz, Heinrich-Böll-Stiftung
Geboren 1967 in Saarlouis, Studium der Politikwissenschaft und der Romanistik in Mannheim und Aix en Provence. Tätig am Centre de la Vie politique Française (CEVIPOF) in Paris, am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) und am Centre Marc Bloch in Berlin mit Forschungsschwerpunkten in der Europa- und Integrationsforschung, Frankreichforschung sowie der vergleichenden Parteienforschung. Seit 2007 Leiterin des Referats Europäische Union und Nordamerika bei der Heinrich-Böll-Stiftung.
Organisationsbereich "Zielsetzung Europäische Integration"
RA Ernst Johansson, Europa-Union Deutschland
Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Kiel, Berlin und Paris. Tätigkeit als Rechtsanwalt und Notar. 1990 bis 1994 Landesvorsitzender der Europa-Union Schleswig-Holstein. 1999 bis 2004 schwedischer Honorarkonsul in Kiel. Vizepräsident der Europa-Union Deutschland. Präsident der Europäischen Bewegung Schleswig-Holstein. Präsident der Deutsch-Nordischen Juristenvereinigung.
Carola Lakotta-Just, Europäische Bewegung Sachsen-Anhalt
Geboren am 1947 in Nauen bei Berlin. Diplom-Fachlehrerin für Gymnasien. Landeskoordinatorin Europaschulen Land Sachsen-Anhalt und Fachbetreuerin „Europa in der Bildung“. 1992 war sie Gründungsmitglied und zwischenzeitlich Vorsitzende des Kreisverbandes der Europa Union Dessau. Seit 1994 Gründungsmitglied der Europäischen Bewegung in Sachsen Anhalt und erste Vorsitzende. 2004 Initiatorin und seit dem Vorsitzende des „Bundesnetzwerks der deutschen Europaschulen“ e. V.
Organisationsbereich Parteien
Oliver Luksic MdB, FDP
geboren 9. Oktober 1979 in Saarbrücken ; Abitur am Deutsch-Französischen Gymnasium in Saarbrücken, Studium am Institut d´Etudes Politiques de Paris Sciences Po und am King´s College London, Master (Europastudien) an der an der Grande Ecole Sciences Po in Paris ; 2002 bis 2009 Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Saar, seit 2008 stellvertretender Landesvorsitzender der FDP-Saar, kommunalpolitische Aktivitäten: seit 2002 Ortsvorsitzender der FDP in der Gemeinde Heusweiler und stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP sowie Fraktionsvorsitzender der FDP im Gemeinderat Heusweiler ; seit 27.09.2009 Abgeordneter des Deutschen Bundestags ; am 22.Juni 2010 - Wahl zum Vorstandsmitglied im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland
Prof. Ursula Männle MdL, Ministerin a.D., CSU
Geboren 1944 in Luwigshafen/Rhein. Studium der Politikwissenschaften, Soziologie und Neueren Geschichte in München und Regensburg. Seit 1976 Professorin an der katholischen Stiftungsfachhochschule für Sozialwesen (München). 1994 bis 1998 Staatsministerin für Bundesangelegenheiten und seit 2000 Mitglied des Landtages.
Rainder Steenblock, Minister a.D., BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Geboren 29.02.1948, Diplom-Psychologe
Nach dem Studium von 1974-1994 tätig in der sozialpädagogischen Aus- und Fortbildung. Daneben eine Reihe ehrenamtlicher Funktionen in Berufsverbänden und politischen Gremien. Seit 1983 Mitglied der Grünen. Bundestagsabgeordneter von 1994 -1996 und von 2002-2009. Von 1996- 2000 Umweltminister und Stellvertretender Ministerpräsident in Schleswig-Holstein, von 2000-2002 Landtagsabgeordneter. Von 2002-2009 Europapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen. In dieser Zeit auch Mitglied in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats und der OSZE. Seit November 2009 Präsident der European Integration Strategy Association (EISA).
Michael Stübgen MdB, CDU
17.10.1959 in Lauchhammer geboren; verheiratet; 3 Kinder; evangelisch
1966-1976: Besuch der Polytechnischen Oberschule in Lauchhammer, Herzberg und Zahna; Ausbildung als Baufacharbeiter; 1978-1981: Kirchliches Proseminar Naumburg; 1981: Abitur; 1981-1987: Studium der Theologie in Berlin und Naumburg; 1987: 1. theologisches Staatsexamen; 1987-1989: Vikariat; 1989: 2. theologisches Staatsexamen; Ordination zum Pfarrer in der evangelischen Landeskirche, Kirchenprovinz Sachsen; Entsendung in die Prochie Großthiemig/Brößnitz und Hirschfeld
Beruf/ausgeübte Tätigkeiten: Baufacharbeiter, Pfarrer
Politische Aktivitäten/Ämter: Seit 1990: Mitglied des Deutschen Bundestages; Vorsitzender des CDU Kreisverbandes Elbe-Elster; Mitglied im Geschäftsführenden Landesvorstand und im Landesvorstand der CDU-Brandenburg; Ordentliches Mitglied im Ausschuß für die Angelegenheiten der EU; Europapolitischer Sprecher und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Europa der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag; Vorsitzender der Landesgruppe Brandenburg der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag; Vorsitzender der Deutsch-Bulgarischen Parlamentariergruppe; Stellvertretendes Mitglied des Gemeinsamen Ausschusses nach Art. 53 a GG; Stellvertretendes Mitglied des Parlamentarischen Beirates der "Stiftung für das sorbische Volk"
Mitgliedschaften in Vereinen/Verbänden: Mitglied der Deutschen Afrika Stiftung e.V.
Politische Schwerpunkte: Europa, Wirtschaft, Energie
Frank Zimmermann MdA, SPD
1978-1981 Studium der Politischen Wissenschaft an der Freien Universität Berlin, 1980-1986 Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin, seit 1986 Mitglied der Berliner SPD
1986-1989 Rechtsreferendar u.a. bei der Hamburgischen Bürgerschaft, 1990-1995 Referent im Abgeordnetenhaus von Berlin in den Bereichen Inneres, Justiz, Europaangelegenheiten, Verfassungs- und Verwaltungsreform, 1995-1996 Leiter des Referats Recht und EU-Angelegenheiten in der Thüringer Landesvertretung in Bonn, 1996-1997 Pressesprecher der Senatsverwaltung für Finanzen in Berlin, 1998-1999 Pressesprecher des SPD-Landesverbands Berlin, 2000-2001 Leiter der Arbeitsgruppe Wissenschaft, Forschung und Kultur in der Haushaltsabteilung der Senatsverwaltung für Finanzen in Berlin, seit Nov. 2001 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin;
Mitglied im Ausschuss für Europa- und Bundesangelegenheiten und Medienpolitik (Sprecher der SPD-Fraktion), Mitglied im Innenausschuss und bis 2006 Vorsitzender des Untersuchungsausschuss Bankgesellschaft/Parteispenden
Ehrenpräsidentinnen und Ehrenpräsidenten
Professor Dr. Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a.D.
Geboren 1927 in Reidburg. Studium der Rechtswissenschaft in Halle/Saale, Leipzig und Hamburg. Seit 1952 Mitglied der FDP. 1974 bis 1985 Bundesvorsitzender der FDP. 1965 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. 1969 bis 1974 Bundesminister des Inneren. Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland von 1974 bis 1992. Seit 1994 Honorarprofessor am Otto-Suhr-Institut für Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin, von 2001 bis 2003 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Präsident der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. von 1992 bis 1994.
Dr. Philipp Jenninger, Bundestagspräsident a.D.
Geboren 1932 in Rindelbach/Jagst. Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 1957 Promotion zum Dr. jur.. 1963 Referent im Bundesministerium der Verteidigung. 1966 bis 1969 politischer Referent des Bundesministers der Finanzen Franz Josef Strauß. 1969 bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. 1984 bis 1988 Präsident des Deutschen Bundestages. 1982 Staatsminister im Kanzleramt. 1991 bis 1995 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Österreich, 1995 bis 1997 Botschafter beim Heiligen Stuhl.
Präsident der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. von 1985 bis 1990.
Dr. Annemarie Renger †, Bundestagspräsidentin a.D.
Geboren 1919 in Leipzig. Verlagslehre und Tätigkeit als Verlagskauffrau. Seit 1945 Mitglied der SPD. 1953 bis 1990 Angehörige des Deutschen Bundestages. 1969 bis 1972 Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, 1972 bis 1976 erste Präsidentin des Deutschen Bundestages. 1977 bis 1983 Stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages. Seit 1985 Präsidentin des Arbeiter-Samariter-Bundes. Von 1991 bis 1995 Vorsitzende der „Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Deutschen Bundestages und des europäischen Parlaments e. V.“.
Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. von 1990 bis 1992. Annemarie Renger verstarb im März 2008.
Walter Scheel, Bundespräsident a.D.
Geboren 1919 in Solingen. Seit 1946 Mitglied der FDP. 1950 bis 1954 Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtages. Mitglied des Deutschen Bundestages von 1953 bis 1974, Mitglied des Europäischen Parlamentes von 1956 bis 1961. 1961 bis 1966 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers von 1969 bis 1974. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland von 1974 bis 1979. Stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung von 1967 bis 1974. 1980 bis 1989 Präsident der Europa-Union Deutschland.
Präsident der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. von 1980 bis 1985.
Professor Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.
Geboren 1937 in Wuppertal. Studium der Romanistik und Geschichte in Münster, Tübingen und Paris, dann Postgraduiertenstudium der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie. 1971 Ordentliche Professorin für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, ab 1980 an der Universität Dortmund. Seit 1981 Mitglied der CDU, 1987 bis 1998 Mitglied im Präsidium der CDU. 1987 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages. 1985 bis 1988 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit. Seit 2000 zentraler Schwerpunkt: Migration und Integration.
Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. von 1994 bis 1998.
Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D.
Geboren 1943 in Breslau. Schriftsetzerlehre und Studium der Germanistik und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1977 bis 1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1990 Eintritt in die SPD, Vorsitzender der SPD-Volkskammerfraktion und später Mitglied des Deutschen Bundestages. 1990 bis 1998 Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. 1998 bis 2005 Präsident des Deutschen Bundestages. Vizepräsident des Deutschen Bundestages seit Oktober 2005.
Präsident der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. von 1998 bis 2000.
Dr. Monika Wulf-Mathies, Mitglied der Europäischen Kommission a.D.
Geboren 1942 in Wernigerode. Studium der Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaftslehre in Hamburg und Freiburg im Breisgau, 1968 Promotion zum Dr. phil.. 1965 Eintritt in die SPD. 1968-71 Referentin im Bundeswirtschaftsministerium. 1973-1976 Leitung des Referates Sozial- und Gesellschaftspolitik im Bundeskanzleramt. 1976 Mitglied des Vorstands der Gewerkschaft ÖTV. 1982-1994 Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV). 1995 bis 1999 Mitglied der Europäischen Kommission, zuständig für Regionalpolitik. 1999 bis 2000 europapolitische Beraterin des Bundeskanzlers. Von 2001 bis 2008 Leiterin des Zentralbereiches Politik und Nachhaltigkeit der Deutsche Post DHL AG. Seit 2009 Beraterin der Deutsche Post DHL AG.
Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. von 2001 bis 2006.

































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