Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
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Europa-Profil
Der BDI ist die Spitzenorganisation der deutschen Industrie und der industrienahen Dienstleister. Er spricht für 36 Branchenverbände, 15 Landesvertretungen und mehr als 100.000 Unternehmen mit rund 8 Millionen Beschäftigten. Als Interessenvertretung der Industrie trägt der BDI bei seinen Mitgliedern zur Meinungsbildung und Entscheidungsfindung bei. Er bietet Informationen für alle Bereiche der Wirtschaftspolitik an. Der BDI unterstützt so die Unternehmen im intensiven Wettbewerb, den die Globalisierung mit sich bringt. Zudem transportiert der BDI die Interessen der deutschen Industrie an die politisch Verantwortlichen in Deutschland, Europa und weltweit und macht aktuelle politische Entscheidungen für seine Mitgliedsverbände transparent.
Die Vollendung des europäischen Binnenmarkts, bessere Rechtsetzung, eine modernisierte Strategie für Wachstum und Beschäftigung – dies sind nur einige der Themen, die auf der europapolitischen Agenda des BDI stehen. 80 Prozent der deutschen Wirtschaftsgesetze haben ihren Ursprung heute in Brüssel. Attraktive unternehmerische Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene sind die Voraussetzung für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Es ist deshalb entscheidend, dass die Interessen der deutschen Wirtschaft in der EU frühzeitig artikuliert werden. Hierfür setzt sich die Fachabteilung Europapolitik des BDI in Berlin nachhaltig ein. Sie greift die Anliegen der deutschen Industrie auf, formuliert Erwartungen an die Bundesregierung sowie die EU-Institutionen, hinterlegt ihre Standpunkte in Gremien und knüpft Allianzen mit Partnern auf europäischer und deutscher Ebene - für eine erfolgreiche Durchsetzung deutscher Interessen in der EU sowie ein wettbewerbsfähiges und offenes Europa.
Die Wahlen zum Parlament vom 7. Juni haben wichtige Weichen für die politische Ausrichtung und Handlungsfähigkeit der Europäischen Union gestellt. Der BDI hat gemeinsam mit der BDA mit Hinblick auf die aktuelle Legislaturperiode politische Handlungsempfehlungen für die einzelnen europäischen Dossiers erarbeitet und in der aktuellen Publikation „Europas Stärken ausbauen“ zusammengefasst (
http://www.bdi.eu/download_content/Publikation_Europas_Staerken_ausbauen.pdf). Wenn die EU-Kommission und das Europäische Parlament jetzt und zukünftig die richtigen Prioritäten setzen kann die Europäische Union die gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise überwinden und zu voller wirtschaftlicher Leistungskraft zurückfinden. Europa muss sich auf seine Grundsätze und Errungenschaften besinnen: einen funktionierenden Binnenmarkt, eine gemeinsame Währung bei ausgeglichenen öffentlichen Haushalten, international attraktive gesetzliche Rahmenbedingungen, einen weltweit freien Handel sowie die freie und verantwortliche Initiative seiner Unternehmen und Bürger – dies sind die besten Treiber für Wachstum, Wohlstand, Beschäftigung und Innovation.
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