Bundesarchitektenkammer - BAK
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Europa-Profil
Die Bundesarchitektenkammer e.V. (BAK) ist ein Zusammenschluss der Architektenkammern der 16 deutschen Bundesländer. Die BAK vertritt auf nationaler und internationaler Ebene die Interessen von fast 121.000 Architekten gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Die Gremien der BAK sind die Bundeskammerversammlung, der Vorstand, das Präsidium und eine Reihe von Ausschüssen und Projektgruppen. Präsident der Bundesarchitektenkammer ist seit September 2004 Prof. Arno Sighart Schmid. Er vertritt die BAK nach außen und nimmt gemeinsam mit den drei Vizepräsidenten die Geschäftsführung der Bundeskammer wahr.
Die Bundesarchitektenkammer hat ihren Sitz in Berlin und ist seit 1997 mit einem eigenen Büro in Brüssel vertreten. Ziel dieses Engagements ist es, unter enger Berücksichtigung der berufspolitischen Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene eine effektive Interessenwahrnehmung auf europäischer Ebene sicherzustellen. Dies umfasst die Analyse und Berichterstattung der europäische Politik und Gesetzgebung ebenso wie die Wahrnehmung berufspolitischer Interessen gegenüber den Institutionen der Europäischen Union. Dies betrifft Politikbereiche wie Normung und Standardisierung, Energieeffizienz, öffentliche Auftragsvergabe oder Förderprogramme. Ein weiterer Schwerpunkt der berufspolitischen Arbeit auf europäischer Ebene ist die Sicherung von Berufsanerkennung, Dienstleistungsfreiheit und beruflicher Mobilität der 121.000 deutschen Architekten in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen der anderen Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission.
Um ihre berufspolitischen Ziele auf internationaler Ebene zu erreichen, arbeitet die Bundesarchitektenkammer aktiv mit in den Gremien des Europäischen Architektenverband (Architects´ Council of Europe) ebenso wie des Architektenweltverbandes (Union Internationale des Architectes) und unterstützt auch die Arbeit des Europäischen Forums für Architekturpolitik (EFAP), das nationale und europäische Institutionen bei der Sicherung der architektonischen Qualität der gebauten Umwelt berät.
Der weltweiten Förderung der Interessen deutscher Architektinnen und Architekten dient schließlich auch das seit 2002 von der Bundesarchitektenkammer unterstützte Netzwerk Architekturexport (NAX). Mit diesem Netzwerk werden grenzüberschreitend tätige Architekten und Stadtplaner bei der Erschließung neuer Märkte unterstützt und Kontakte zwischen Architekten, Bauherren und Investoren aus dem In- und Ausland vermittelt.





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