Bundesverband der Freien Berufe
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Europa-Profil
Der BFB als Spitzenorganisation der freiberuflichen Kammern und Verbände vertritt die Interessen der über eine Million selbstständigen Freiberufler. Diese beschäftigen über drei Millionen Mitarbeiter - darunter ca. 125 Tausend Auszubildende. 1949 gegründet, gehören dem BFB heute 66 Organisationen sowie 16 Landesverbände an.
Die Berufsfachorganisationen stammen aus den Bereichen:
- heilkundliche Berufe
- rechts-, steuer- und wirtschaftsberatende Berufe
- technisch-naturwissenschaftliche Berufe
- pädagogische, psychologische und übersetzende Berufe
- publizistische und künstlerische Berufe
Die einzelnen Berufsgruppen sind, soweit es sich um regulierte Berufe handelt, in Selbstverwaltungskörperschaften und Verbänden zusammengeschlossen. Der BFB wird geleitet vom Präsidium, dem neben dem Präsidenten und Schatzmeister acht weitere Vize-Präsidenten angehören. Neben dem Präsidium sieht die Satzung die Mitgliederversammlung als weiteres Organ des Verbandes vor. Der BFB unterhält Geschäftsstellen in Berlin und Brüssel.
Das BFB-Büro Brüssel versteht sich als Bindeglied zwischen seinen Mitgliedsverbänden und europäischen Entscheidungsträgern. Es analysiert und informiert die Mitglieder über relevante Dossiers. Der BFB bündelt die verschiedenen Interessen seiner Mitglieder und sucht Ansprechpartner auf europäischer Ebene, um das Interesse an freiberuflichen Positionen zu fördern. Die Zusammenarbeit mit Freiberuflerorganisationen anderer Mitgliedstaaten mit dem Ziel der Errichtung eines Netzwerkes der Freien Berufe in Europa sowie die Vorstellung des Leitbildes der Freien Berufe auf europäischer Ebene nehmen dabei eine bedeutende Rolle ein. Der BFB versteht es als zentrale Aufgabe, der Marke der Freiberuflichkeit auch auf europäischer Ebene Gehör zu verschaffen. Freiberufler erbringen wissensbasierte Dienstleistungen auf hohem Niveau und setzen hierbei auf eine transparente Selbstverwaltung. Sie dienen dem Gemeinwohl und bilden einen Schlüsselsektor der europäischen Wirtschaft (10-11% BIP). Der BFB beobachtet und untersucht die Auswirkungen europäischer Gesetzgebung und Rechtsprechung und informiert die Mitglieder. Der Verband widmet sich dabei besonders den übergeordneten Themen, die verkammerte wie nicht-verkammerte Berufsgruppen gleichermaßen betreffen und begleitet Gesetzesvorhaben zum Dienstleistungs- und Berufsrecht, zum Recht der Berufsanerkennung- und –ausübung sowie grundsätzliche Themen des Sozial- und Arbeitsrechts und zur Binnenmarkt- und Mittelstandspolitik.





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