Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.



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Europa-Profil

Seit 2006 besteht das Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen (AOZ) in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Das AOZ hat sich seitdem nicht nur als ein Ort der Analyse etabliert, an dem europäische Fragen zeitnah bearbeitet und Lösungsansätze kommuniziert werden. Das Zentrum ist auch zu einem Forum geworden, in dem europäische und internationale Praktiker und Forscher in verschiedenen Veranstaltungsformaten wie etwa dem „Brussels Briefing“ Gelegenheit zum Austausch haben.


Das Team des AOZ nimmt über die tagespolitischen Fragen der Europapolitik hinaus die Zukunft der Europäischen Union in den Blick. Die mit dem Projekt „Europäische Union“ traditionell verbundenen Erwartungen – Frieden und Freiheit – bleiben dauerhaft eine Herausforderung an europäische Politik. Nach Jahrzehnten der internen Reformen und der großen Erweiterungsrunden wird sich die Europäische Union nun daran messen lassen müssen, ob es gelingt, langfristig die Gestaltungsmacht des europäischen Kontinents zu erhalten.
Ein erster und für die Glaubwürdigkeit der EU wichtiger Prüfstein ist die Erweiterungspolitik gegenüber dem Westlichen Balkan und der Türkei sowie die Nachbarschaftspolitik im Mittelmeerraum, im Südkaukasus und in Osteuropa. Für die Zukunft Europas von großer Bedeutung sind auch energie- und klimapolitische Fragestellungen auf regionaler und internationaler Ebene, vor allem der verlässlich und wirtschaftlich zu gestaltende Übergang hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung.


Bei diesen und weiteren Zukunftsfragen, mit denen sich die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten beschäftigen müssen, will das AOZ strategische Impulse setzen und Raum für Diskussion bieten. Europapolitik ist dabei nicht mehr als ein eigenständiges Feld abgrenzbar: „Europa“ ist ein Querschnittsthema. Ziel der Arbeit des AOZ ist es deshalb, Politik „europäisch“ zu denken und Menschen zusammenzubringen, die auf unterschiedlichen Ebenen an der Gestaltung von Politik in der Europäischen Union arbeiten oder mit der Europäischen Union und ihren Mitgliedern zusammenarbeiten.


Projektseite: www.dgap.org/fi/programme/aoz/


Nachrichten

07.11.11

DGAPanalyse : "Verhaften oder verhandeln - Der Internationale Strafgerichtshof und seine Auswirkung auf die politische Handlungsoption am Beispiel Libyen"

Seit Februar 2011 befasst sich der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) mit den in Libyen begangenen Verbrechen. In welchem Rahmen kann der IStGH in Libyen tätig werden? Welche Auswirkungen hat die strafverfolgende Tätigkeit des IStGH auf den Konflikt in Libyen? Eine neue DGAPanalyse soll Antworten auf diese Fragen geben.   mehr...

24.10.11

DGAP-Analyse kompakt: Der G20-Gipfel in Cannes im Zeichen der Eurokrise

Viele Eigeninteressen, wenig Gemeinsamkeiten.  mehr...

20.10.11

DGAP: Der erfolgreiche Abstieg Europas - Buchvorstellung mit Eberhard Sandschneider und Martin Schulz

Der Bedeutungsverlust Europas scheint besiegelt. Sein Anteil an der Weltbevölkerung und sein politischer Einfluss schrumpfen, während die wirtschaftliche und politische Macht von Schwellenländern wie China wächst. Angst haben müssen die Europäer davor aber nicht. Wenn sie neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln, können sie ihren Einfluss und Wohlstand sichern, so Eberhard Sandschneider, Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).   mehr...

11.10.11

DGAP (Hrsg.): "Erklären, ausbauen, forschen. Wie aus einer deutschen eine europäische Energiewende werden kann"

Gleichnamiger Artikel in "Internationale Politik", Deutschlands führender aussenpolitischer Zeitschrift, beleuchtet die Auswirkungen des Ausstieges aus der Atomenergie und der Energiewende in Deutschland in der Europäischen Union.   mehr...

07.10.11

DGAP: Integration statt Zurückweisung an der EU-Peripherie

Rumänischer Außenminister Teodor Baconschi unterstreicht in der DGAP die Rolle seines Landes  mehr...

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