Friedrich-Ebert-Stiftung - FES
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Europa-Profil
Ein halbes Jahrhundert nach ihrer Gründung ist die EU weltweit das erfolgreichste regionale Integrationsprojekt. Mit der Einführung des Euro als Zahlungsmittel, der größten Erweiterungsrunde in der Geschichte der EU, den Wahlen zum Europäischen Parlament und schließlich der Unterzeichnung des Vertrages über eine Verfassung für Europa hat die europäische Integration eine qualitativ neue Stufe erreicht.
Über so vielen außergewöhnlichen Ereignissen gerät manchmal in Vergessenheit, wie viele schwierige Alltagsaufgaben noch auf das erweiterte Europa warten. Politisch ist Europa alles andere als geeint, die sozialen Differenzierungen beinhalten hochexplosiven Sprengstoff, und selbst die wirtschaftliche Integration ist nicht „in trockenen Tüchern“. Und die europäische Demokratie leidet darunter, dass die Bürgerinnen und Bürger sie als eine Veranstaltung von Technokraten erleben, die mit ihrer Lebensrealität wenig zu tun hat .
Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) stellt sich diesen Herausforderungen, als politische Stiftung an der Schnittstelle von Gesellschaft und Staat hat sie sich die stets für die europäische Idee eingesetzt. Wem Demokratie und Frieden, wirtschaftliche Prosperität und soziale Sicherung am Herzen liegen, der findet bei der FES ein vielfältiges Angebot:
1. als Partner im europäischen Dialog weckt die FES das Interesse für Europa,
2. als Einrichtung der politischen Bildung stärkt sie das Engagement für Europa,
3. als Ideenwerkstatt der sozialen Demokratie gestaltet sie die Zukunft Europas mit.
Nachrichten
"Unzeitgemäßes zur Freiheit Europas"- Rede Egon Bahrs zur gleichnamigen Veranstaltung am 16. April 2012 in der Friedrich-Ebert-Stiftung
EGON BAHR
„Deutschland ist hineingewachsen in eine Rolle, die es nicht erstrebt hat“, so Egon Bahr am 16.04.2012 in einer Grundsatzrede vor der Friedrich-Ebert-Stiftung, in der er zur aktuellen Lage in Europa Stellung bezieht und einen Blick über das tägliche, hektische Krisenmanagement der Regierungschefs hinaus wirft. mehr...
FES Perspektive: Das Zweite Europäische Semester - Revival des neoliberalen Modells in der Krise?
JENNY PREUNKERT
Der Strategie Europa 2020 und dem Europäischen Semester liegt ein wirtschaftsbezogenes Staatsverständnis zugrunde. In der aktuellen Krise der Eurozone wird Sozialpolitik vor allem als Kostenfaktor und Wachstumsbremser interpretiert. Die hohe Staatsverschuldung in der EU wird als Argument für angeblich überfällige Strukturreformen benutzt. mehr...
FES: Could a Debt Repayment Pact Lead Europe Out of the Crisis?
TORALF PUSCH
In its latest annual report, Germany’s Council of Economic Experts presented an innovative proposal to resolve the euro crisis in the form of a debt repayment pact. At the core of the debt repayment pact is the temporary funding of that part of public debt that exceeds the 60 per cent limit laid down in the Stability and Growth Pact. A repayment fund is to be used to reduce member states’ debts over a period of 20–25 years. mehr...
Neue Referentin für Europäsche Integration im Referat Internationale Politikanalyse der Friedrich-Ebert-Stiftung: Ilka Ritter
Ilka Ritter ersetzt seit 1. April Niels Annen als Referentin für Europäische Integration im Referat Internationale Politikanalyse (IPA) der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin. Annen wird sich in Zukunft wieder seinem Fachgebiet, Europäischer Außen- und Sicherheitspolitik, in der IPA widmen. mehr...
FES - WISO Direkt: Optionen im Euroraum
GERHARD ILLING
Der Autor weist vor dem Hintergrund der Krise in der Euro-Zone darauf hin, dass es ein Konstruktionsfehler war, in Europa einen einheitlichen Währungsraum mit einer nur minimalen fiskalischen Koordination auf zwischenstaatlicher Ebene zu konzipieren. mehr...




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