Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer



Kontakt

Baumweg 45
D - 60316 Frankfurt am Main

Fon: +49 (0)69 405709 21
Fax: +49 (0)69 405709 49

Internet: www.gdl.de
E-Mail: info(at)gdl.de


Europaprofil

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vertritt die beruflichen, sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Interessen des Fahrpersonals gegenüber der Deutschen Bahn und zahlreichen anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland sowie der Politik.

Sie betreut rund 34 000 Mitglieder in der Hauptgeschäftsstelle in Frankfurt, ist regional in sieben Bezirke und rund 200 Ortsgruppen gegliedert.

Die Dachorganisation der GDL ist der dbb beamtenbund und tarifunion.

Die GDL ist europäisch eingebunden als Mitglied der Autonomen Lokomotivführer-Gewerkschaften Europas (ALE) und stellt den Präsidenten.

Die ALE-Mitgliedsgewerkschaften organisieren rund 108.000 Lokomotivführer und andere Beschäftigte des Eisenbahnfahrpersonals.

Die wichtigsten europäischen Ziele der GDL sind:

· Einflussnahme auf die nationalen und internationalen Institutionen mit dem Ziel, dass die Eisenbahnen im europäischen Binnenmarkt leistungsfähige, den umwelt-, energie- und regionalpolitischen Anforderungen entsprechende und gegenüber den anderen Verkehrsarten wettbewerbsfähige Träger sind/werden,

· mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen um mittel- und langfristig mehr Arbeitsplätze bei den europäischen Eisenbahnen zu schaffen,

· Harmonisierung der Wettbewerbsbedingungen der europäischen Verkehrsträger,

· Schutz des Eisenbahnfahrpersonals vor Lohn-, Sozialdumping und Verdrängungswettbewerb,

· ist bestrebt über die ALE am Sektoralen Sozialen Dialog Eisenbahn teilzunehmen,

· Vereinigung aller autonomen und demokratischen Lokführergewerkschaften,

· Harmonisierung der Arbeitsbedingungen des europäischen Eisenbahnfahrpersonals und hier insbesondere der Lokomotivführer,

· Angleichung der Einkommensverhältnisse des europäischen Eisenbahnfahrpersonals unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebensstandards,

· Vereinheitlichung der unterschiedlichen Arbeitszeitregelungen des EU-Fahrpersonals, insbesondere bezüglich des Wechsel- und Nachtdienstes,

· Verbesserung der Interoperabilität der europäischen Eisenbahnen, sowie Erarbeitung gemeinsamer Sicherheitsstandards in den europäischen Eisenbahnen,

· Vereinheitlichung der Rechtslage für Lokomotivführer, beispielsweise beim Eintritt eines Eisenbahnunfalls in anderen Mitgliedsländern,

· Gewährleistung einer reibungslosen Verständigung des Fahrpersonals im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr (Festlegung einer Verkehrssprache, wie im Luftverkehr),

· Vereinheitlichung der Zugangsvoraussetzungen zum Lokomotivführerberuf auf nationaler und europäischer Ebene,

· Sicherstellung vergleichbarer Aus- und Fortbildungsstandards beim Eisenbahnfahrpersonal,

· Vereinheitlichung der Regelwerke über die Betriebsführung des Bahnverkehrs.


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