Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.
Kontakt
Mainzer Str. 253
D - 53179 Bonn
Fon: +49 (0)228 95460 0
Fax: +49 (0)228 95460 20
Internet: www.fruchtsaft.org
E-Mail: info(at)fruchtsaft.org
Europa-Profil
Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. ist der zentrale Verband aller Fruchtsafthersteller in der Bundesrepublik Deutschland. Er vertritt die gemeinsamen Interessen der deutschen Fruchtsaftindustrie national und international gegenüber Behörden, Institutionen, benachbarten Verbänden und unterrichtet seine Mitglieder in allen die Fruchtsaftgetränkein-dustrie betreffenden Fragen. Aufgrund der Gesetzgebung auf europäischer Ebene, die stark die Fruchtsaftherstellung beeinflusst, sind wir seit Jahren bereits in Brüssel vertreten, zeitweise auch mit einem eigenen Büro. Der europäische Dachverband AIJN sammelt und vertritt die Interessen der Fruchtsaftindustrie Europas. In den Ausschüssen und Organen des europäischen Fruchtsaftverbandes arbeitet unser Verband aktiv mit und stellte über lange Jahre auch den Präsidenten der AIJN.
Die Bedeutung der deutschen Fruchtsaftindustrie innerhalb der EU-27 wird aufgrund der Marktanteile deutlich. 30 % des in der EU-27 getrunkenen Fruchtsaftes wird in Deutschland abgesetzt. Aus diesem Grund sind wir der bedeutendste Einzelmarkt innerhalb der EU.
Dem VdF gehörten am 01.01.2011 bundesweit 183 ordentliche Mitglieder (Hersteller von Fruchtsäften, Fruchtnektaren und Fruchtsaftgetränken) als Direktmitglied an mit 10 verbundenen Unternehmen, außerdem 63 fördernde Mitglieder – meist traditionell mit der Fruchtsaftindustrie bereits seit vielen Jahren verbundene Unternehmen aus den Bereichen Halbware, Transport, Verpackung, Maschinenbau – sowie 7 Mitgliedsverbände als außerordentliche Mitglieder.
Von den außerordentlichen Mitgliedern sind 5 regionale Mitgliedsverbände, nämlich Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt und Sachsen, die mit eigener Geschäftsstelle in Zusammenarbeit mit dem VdF die 184 kleineren, nur auf Landesebene organisierten Betriebe (insbesondere auch sozialrechtlich) betreuen. Die Betreuung der ehemaligen Regionalverbände West (NRW, Rheinland-Pfalz/Saar), Nord (Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Berlin) und seit 1990 auch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg/Berlin und Thüringen, erfolgt direkt durch die VdF-Geschäftsstelle in Bonn.
Insgesamt sind über den VdF und seine Landesverbände zurzeit 378 Hersteller von Fruchtsäften, Fruchtnektaren und (stillen) Fruchtsaftgetränken organisiert. Dies bedeutet, dass der VdF die bedeutendste und letztendlich einzige Vertretung der Fruchtsafthersteller in Deutschland darstellt.
Ein Beispiel für die aktive Zusammenarbeit mit der EU-Kommission:
In einer zweitägigen Informationstour mit zuständigen Beamtinnen für die EU-Fruchtsaft-Richtlinie der Europäischen Kommission (Sandrine Valentin und Alisa Tiganj) und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Dr. Pia Noble und Katharina Adler) wurden vier VdF-Mitgliedsbetriebe vorgestellt, die die Leistungsfähigkeit und Qualität der deutschen Fruchtsaft-Industrie bei Betrieben verschiedenster Größen widerspiegelten. Die Teilnehmer zeigten sich von der Darstellung der deutschen Fruchtsaft-Industrie sehr beeindruckt. Ebenfalls teilgenommen hatte Milica Trbojevic, Regulatory Affairs Managerin der AIJN. Die besuchten Betriebe haben intensiv die Möglichkeit genutzt, die Positionen der deutschen Fruchtsaft- Industrie für die neue EU-FS-RL praktisch zu unterstreichen.
Nachrichten
VdF: Essen die Europäer genug Obst und Gemüse?
Die Antwort liefert eine Untersuchung des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (EUFIC) und kommt zu dem Schluss: In vielen europäischen Ländern wird zu wenig Obst und Gemüse gegessen. Die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von mehr als 400 Gramm Obst und Gemüse pro Tag werden häufig nicht erreicht. Als Hindernisse zur Realisierung der empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse täglich sehen die Europäer Zeitmangel und fehlende Einflussmöglichkeiten, auf das was gege mehr...




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