EU-De-Briefing Bildung, Jugend und Kultur: EU-Zukunftsstrategie perspektivisch erweitern
Die EU Strategie 2020 darf sich nicht allein auf bloße Wirtschaftsthemen und Wachstumsziele konzentrieren, sondern sollte auch die Bedeutung der kulturellen sowie bildungs- und jugendpolitischen Dimension für die wirtschaftliche Entwicklung in der EU stärker berücksichtigen. Das war eine zentrale Erkenntnis des EU-De-Briefings Bildung, Jugend und Kultur, bei dem die Bundesregierung ca. 60 Vertreter von Interessengruppen über die Ergebnisse des letzten Rates (10.-11. Mai) informierte.
Neben der EU-Zukunftsstrategie als das zentrale Thema, wurden die Auswirkungen des Vertrags von Lissabon auf den Rat angesprochen. Hier gab es eine konkrete institutionelle Veränderung, denn seit neuestem ist dieser Rat auch für Sportpolitik zuständig. Inhaltlich beschränkte sich dies zunächst auf eine allgemeine Aussprache. Desweiteren hat sich der Rat u.a. mit der Zukunft der digitalen Bibliothek Europeana, dem Europäischen Kulturerbe-Siegel, der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut unter jungen Menschen sowie der Internationalisierung der Hochschulbildung beschäftigt.
Als Gastgeber für das EU-De-Briefing fungierte die EBD-Mitgliedsorganisation
Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB).
Alle Ergebnisse im Detail (in englischer Sprache): www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/educ/114361.pdf





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